Digitalisierungs-Prämie

Digitalisierungs-Prämie
  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kategorie:Blog

Der Berliner Wirtschaftssenat stellt voraussichtlich ab 2.11.2020, online zu beantragen, Zuschüsse für die digitale Ertüchtigung Soloselbständiger oder von KMU (inkl. UG und gGmbH) bis 249 Beschäftigte zur Verfügung. Innerhalb von sechs statt zwei Monaten sind diese Mittel bestimmungsgemäß zu verwenden und dann innerhalb von einem Monat nachzuweisen. Man erhält bei Bewilligung die Hälfte und nach Abschluss der Verwendungsprüfung den Rest der Förderung, die insgesamt 50% der förderfähigen Anschaffungskosten beträgt. Geprüft und unbar gefördert wird in der Reihenfolge der eingehenden Anträge, längstens bis zum 31.12.2021. Einen Anspruch auf die Förderung gibt es nicht: wenn der Fördertopf leer ist, ist er leer.

Unterstützt werden sollen Anschaffungen, die betriebliche Prozesse digital transformieren, ebenso Hard- und Software zur Etablierung oder Verbesserung der betriebliche IT-Sicherheit und auf beides bezogene beraterische Leistungen dritter, nicht dem eigenen Unternehmen verbundener Anbieter. Sofern es sich nicht um geleaste/ gemietete Dinge handelt, müssen die geförderten Zwecke dann für zwei Jahre im Unternehmen verbleiben.

Die Mindestförderung beträgt 1.000 € (was anerkannte Anschaffungen/ Beratungsleistungen, auch als Paket von maximal 10 Leistungen, in Höhe von 2.000 € voraussetzt). Die Höchstförderung beträgt bei Unternehmen bis 10 Beschäftigte 7.000 € – hier ist ein vorzeitiger zu beantragender Maßnahmebeginn auf eigenes Risiko möglich – und bei Unternehmen bis 249 Beschäftige 17.000 €. Ersatzbeschaffungen werden nicht gefördert, Doppelförderungen über EU-, Bundes- oder Landesmittel sind ebenfalls ausgeschlossen. Gefördert werden ausschließlich aktive und wirtschaftlich solide Unternehmen mit Sitz in Berlin, Meldung bei einem Berliner Finanzamt und Bankkonto in Deutschland, die vor 2020 gegründet wurden, deren Umsatz 50 Mio € (oder 43 Mio € Bilanzsumme) im Jahr per 31.12.2019 nicht überstieg und welche die de minimis-Kriterien der EU erfüllen.

Unter anderem informieren die IHK, die IBB und die Seite innung.org übersichtlich zu den Eckdaten und beantworten weitere Fragen.